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Wirtschaftsrat der Christdemokraten beeindruckt von Schneider Messtechnik

22.11.2016

BAD KREUZNACH - Innovative Unternehmen, sie sind in regelmäßigen Abständen Ziel des Wirtschaftsrates der CDU e.V. im Land. Die Sektion Bad Kreuznach/Idar-Oberstein hatte jetzt die „Dr. Heinrich Schneider Messtechnik GmbH“ in der Rotlay-Mühle auf dem Besuchskalender stehen. Unter Leitung von Sektionsvorstandsmitglied Norbert Taplick informierte sich eine Abordnung über das Unternehmen, das 1947 gegründet wurde und Mitglied der Allit-Gruppe der Familie Kallinowsky ist.

Geschäftsführer Dr. Wolfram Kleuver und Marketingbereichsleiter Uwe J. Keller stellten das Unternehmen vor, das seit 1973 zur Allit-Gruppe gehört und eigentlich gar nichts mit dem Kernunternehmen, das in der Kunststofftechnik beheimatet ist, zu tun hat. Allit stellt unter anderem Lager-Koffer-Systeme für Bau- und Supermärkte in Bad Kreuznach her, Arzneimittel-Aufbewahrungslogistik wird unter anderem auch in China produziert. Schneider Messtechnik dagegen ist einer der führenden Anbieter optischer und multisensorischer Messtechnik.

Zu den Auftraggebern zählen Auto- und Flugzeugbauer.
Angefangen hatte alles mit nur kleinen optischen Helfern, wie einer der ersten Gleitsichtbrillen. Zu den Kunden der „Dr. Heinrich Schneider Messtechnik“ gehören heute große Autohersteller, Flugzeugbauer sowie Unternehmen aus der Luftfahrt, der Verteidigungs- und der Medizintechnik. „Ersatzteile für den Menschen, wie zum Beispiel künstliche Hüftknochen, sollen schließlich gut passen“, betonte Keller.

Der Wirtschaftsrat konnte sich von der Leistungsfähigkeit und absoluten Präzision der am Standort Bad Kreuznach produzierten Messtechnikgeräte, die kundenspezifisch gefertigt werden, überzeugen. Zur Produktpalette gehören Profil- und Messprojektoren sowie Multisensor-Messgeräte. In einem Demo-Bereich können sich die Kunden aus dem In- und Ausland ein Bild verschaffen, wie die Messungen der unterschiedlichsten Geräte ablaufen. Im Haus ist zwischenzeitlich auch eine eigene Entwicklungsabteilung für Software tätig. 90 Mitarbeiter hat Schneider Messtechnik zur Zeit. Nicht immer sei es leicht, betonte Kleuver, optimal ausgebildete Fachkräfte zu finden. So suchte man jüngst händeringend Entwicklungsingenieure. Im Hause selbst wird ein Dutzend junger Menschen ausgebildet – aktuell in den Berufen gewerblich-technischer Mechatroniker, Fachinformatiker sowie Industriekaufmann und -frau.

Besonderes Interesse fand das Präzisionslaserziel, das Lasersensorik im Olympiaformat darstellt und bei den modernen Fünfkämpfern bei den Spielen in Rio in diesem Sommer zum Einsatz kam. Laserpistolen ersetzten hierbei die bislang üblichen Luftpistolen. Diese erleichtern den Sportlern das Reisen mit dem Sportgerät im Gepäck. Zum „Modernen Fünfkampf“ gehören Fechten und Schwimmen, Springreiten, das kombinierte Schießen und Laufen. „In Rio hat die Technik sehr gut funktioniert“, konnte Uwe Keller berichten. Die Lasersensorik im Olympiaformat wurde von den Fachleuten von Schneider 2009 entwickelt und kam 2010 bei der Jugendolympiade in Singapur zum Einsatz. Zwischenzeitlich wurde das „Laser-Target“ weiterentwickelt und wird so auch für Sportschützen, Biathleten oder den Eventbereich interessant. Denn geschossen wird hier bleifrei (also ohne Bleiprojektile) samt Einsatz einer Software für die Trefferauswertung per App. Die Technik kann übrigens in bewährte Gewehre eingebaut werden. Eine Kombination, die dann aber nicht mehr unters Waffengesetz fällt. „Eine innovative Entwicklung aus dem Haus Dr. Heinrich Schneider Messtechnik“, so das Fazit von Norbert Taplick und seinen Begleitern.

Lesen Sie den Beitrag von der Allgemeinen Zeitung unter: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/wirtschaftsrat-der-christdemokraten-beeindruckt-von-schneider-messtechnik_17487751.htm