SAPHIR 7

Beschreibung zu SAPHIR 7

Die 3D-Mess- und Auswertesoftware SAPHIR zählt heute zu den weltweit renommiertesten und erfolgreichsten Erzeugnissen
im Bereich der optischen und taktilen Messtechnik. SAPHIR besticht durch ihren klaren Aufbau und ihre einfache Bedienung.
Sie ist dank ihrer Struktur im Bereich der Steuerung, der Sensorik und des Datenaustausches multisensorfähig und universell
einsetzbar.
Mit Version 7 wurden umfangreiche Aktualisierungen der Benutzeroberfläche realisiert. SAPHIR 7 ist jetzt noch einfacher,
intuitiver und schneller zu bedienen. Auch funktional wurde SAPHIR 7 auf den allerneuesten Stand gebracht, es wurden zahlreiche neue Funktionen implementiert und/oder verbessert. Insbesondere die Parametrisierung und Automatisierung wurden
weiterentwickelt, außerdem wurden die QD-Funktionalitäten vollständig in SAPHIR 7 integriert. Damit ist SAPHIR 7 für alle
unsere Geräte und Maschinen konfiguriert und in vollem Leistungsumfang einsetzbar.

  • Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine
    Einsetzbarkeit der kompletten Palette von Multisensor-Messmaschinen, Werkstatt-Mikroskopen, optischen Messgeräten sowie Mess- und Profilprojektoren und gesamte Integration in bestehende Umfelder stehen für die hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der SAPHIR.
  • Passgenau!
    Mit 2D- und 3D-BestFit machen Sie immer eine gute Figur.
    Optimales Einpassen der gemessenen Istdaten in die durch das Modell vorgegebenen Solldaten. Somit erhalten Sie die bestmögliche Toleranzausnutzung. Optional können folgende 3D-Formate importiert werden: DXF, STEP, Solid Works, Inventor, PDF, IGES, Direct X, Acis, Auto CAD (*.drw, *.dxf), Catia V4, V5, V6, Solid Edge, Pro/Engineer, NX, Parasolid, u.v.m.
    Sowohl mit den daraus gewonnenen 2D-Modellschnitten als auch mit zusammengefassten Regelgeometrien und 3D-Freiformflächen ist ein BestFit möglich.
  • Kostenreduzierung dank Multisensorik
    Ganz gleich, ob Sie grob- oder feintolerierte, matte oder glänzende, helle oder dunkle Werkstücke zu messen haben, der passende Sensor steht immer zur Verfügung. Schwarz/Weiß- oder Farbkamera für Auf- und Durchlichtmessung, programmierbare LED-Sektorenauflichtbeleuchtung, taktiler oder scannender Taster (alternativ mit Schwenkkopfsystem), ein hochgenauer Messlaser oder ein konfokaler Weißlichtsensor sind die elementaren Voraussetzungen für einen zielgerichteten und kostenoptimierten Einsatz der Messmaschine. Während des Messablaufs können alle Sensoren automatisch gewechselt und eingesetzt werden, ohne dabei das Messprogramm zu stoppen oder zu wechseln. Eine Software für alle Sensoren – effizient und bedienerfreundlich für die volle Konzentration auf die Messaufgabe.
  • Multiachsensteuerung
    Die simultane Steuerung der verschiedenen Achsen einer Koordinatenmessmaschie ist die elementare Voraussetzung für eine wegoptimierte Programmierung. Hierbei regelt SAPHIR nicht nur die Steuerung, sondern bindet auch alle Messpunkte mathematisch in die Messaufgabe ein. Für den universellen Einsatz der Messmaschine ist es auch möglich, eine Dreh- und/oder Schwenkachse neben den drei Koordinatenachsen in die SAPHIR zu integrieren. Die RPS-Ausrichtung dient der Lageermittlung von Werkstücken, die keine bzw. nur wenige Regelgeometrien aufweisen. Dank vordefinierter Messpunkte, welche bestmöglich dem 3D-Modell zugeordnet werden, hat das Werkstück anschließend das gleiche Koordinatensystem wie das Modell. Ebenso kann die Referenzpunktzuordnung auf große Entfernung durchgeführt werden. So kann der Referenzpunkt der Baugruppe oder des endmontierten Produkts durchaus in 1, 2, 5 m oder in noch größerer Entfernung liegen (z.B. im Fahrzeugkoordinatensystem).
  • Automatische Erkennung von bekannten und unbekannten Konturen
    Im 2D-Bereich mit Kamera und 3D-Bereich mit einem tastenden oder scannenden Taster ist ein leistungsstarkes Tool, das mit 2D- und 3D-BestFit abgerundet wird.
  • Offline-Programmierung
    Programmierzeiten = Maschinenstillstandszeiten?
    Das ist lange vorbei! Dank der Offline-Programmierung erstellen Sie Ihre Messprogramme an Ihrem Büroarbeitsplatz ohne Stillstandszeiten für Ihren Maschinenpark. Die Programme werden anschließend über Netzwerk auf die Maschine geladen und können dort geöffnet und gestartet werden. Gerade bei aufwändigen 2D-Konturen und/oder 3D-Modellen macht sich diese Art der Programmierung sehr schnell bezahlt. Und sollte sich doch einmal ein Fehler eingeschlichen haben, so kann dieser durch den integrierten Simulationsmodus sehr schnell gefunden und korrigiert werden.
  • Dynamische Taumelkompensation („Drehachsenausrichtung“)
    In Verbindung mit der Raumausrichtung wird der ermittelten Werkstückachse nachgefahren. Hierdurch bleibt die Werkstückkante immer im Fokus der Kamera bzw. in der vorgegebenen Position. Dank dieser einzigartigen Funktion können auch sehr präzise Messungen (Form und Lage) ohne aufwändiges Spannen der Werkstücke durchgeführt werden. Selbst das einseitige Spannen in einem Backenfutter garantiert wiederholbare und präzise Messergebnisse.

  • Quick Detect (QD)
    SAPHIR 7 respräsentiert Messtechnik 4.0 dank integriertem QD-Modus in all ihren Facetten. Denn das Werkstück bringt sich selbst als Informationsträger ein – ganz ohne RFID-Chip. SAPHIR erfasst ohne Mengenvorgabe alle Werkstücke im Messbereich automatisch. Werkstücke, für die es noch kein Programm gibt, werden ebenfalls in ihrer Kontur erkannt und in ein DXF umgewandelt. Die Software richtet das Koordinatensystem am Werkstück automatisch aus und speichert das Bild der Messkamera zur Teileerkennung. Das Messprogramm wird durch Setzen der Maßpfeile an die relevanten Stellen der entstandenen DXF-Datei erzeugt.
  • Schnelles Erlernen der Software dank werkstattorientiertem Messen
    • Klar strukturierte Benutzeroberfläche vereinfacht das Messen.
    • Erfassen von unbekannten Konturen.
    • Schnelles Erstellen von automatisch ablaufenden Messprogrammen.
    • Keine Programmierkenntnisse für das Erstellen der Programme erforderlich.
    • Messprogramme werden als Baumstruktur im Klartext dargestellt.
    • Makros, Unterprogramme sowie die Schleifenprogrammierung vereinfachen die Programmerstellung für kontinuierliche Messaufgaben.
    • Grafische Darstellung aller gemessenen Elemente sowie der daraus konstruierten neuen Elemente und der ermittelten Messwerte.
  • Weitere Pluspunkte der SAPHIR
    • SAPHIR kann bis zu 5 Achsen steuern.
    • „Elefix“: Diese Funktion berechnet aus 2D-Messpunkten Elemente. Elementausgabe als DXF-Datei.
    • Schnittstellen: Barcode-/QR-Code-/DataMatrixCode-Reader; Ein-/Ausgänge steuerbar über Variablen; Prüfplan für den Werkstattbetrieb; QS Stat; Excel; Erhebungskurven (Polarkoordinaten) als Textdatei, z.B. Nockenwelle; etc.
    • Patentierte dynamische Taumelkompensation.
    • „Lernprogramm2“: Programmzeilen können per Drag & Drop von einem in das andere Lernprogramm kopiert werden.
    • Konfigurierbares Protokoll: Variablen und Textvariablen sind im Protokoll möglich. Das Kamerabild kann einschließlich der Bemaßung in das Protokoll eingefügt werden.

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